
Logen waren mittelalterliche Vereinigungen von Steinmetzen, die ihr Wissen über Mathematik, Geometrie und Proportionen schützten. Sie entwickelten eigene Sitten und Riten. Im 17. Jh. wurden in England daraus geistige Zusammenschlüsse. 1723 veröffentlichte die Londoner Grossloge ihre Verfassung, die Grundlage der Freimaurerei. Freie Männer von gutem Ruf sollen den Sitten gehorchen, die Gesetze beachten, sich untereinander helfen und sich selbst ethisch vervollkommnen. Die Freimaurerei verbreitete sich in Europa, wurde jedoch immer wieder verfolgt. 1736 wurde die erste Schweizer Loge gegründet. In Luzern veranstaltete Ludwig Rudolf Meyer von Schauensee mit Josef Graber von Grossdietwil 1850 eine freimaurerische Konferenz. 1904 entstand daraus die Loge "Fiat Lux". 1910 wurde an der Murbacherstrasse ein eigenes Logengebäude erstellt. "Fiat Lux" unterstützte verschiedene karitative Einrichtungen. In den 1930er Jahren wurden die Freimaurer in der Schweiz - anders als in Deutschland oder Italien - nicht verboten, verloren jedoch viele Mitglieder. Die Luzerner Loge besteht heute aus 55 Freimaurern. Sie treffen sich jeden Mittwochabend zu Logenarbeit, Besprechung und gemeinsamem Essen. Fiat Lux - Freimauerloge Luzern versteht sich ihrem Selbstverständnis nach nicht als religiöse, sondern als weltanschauliche Gemeinschaft.

Die Eingangstür im Haus der Loge mit den typischen Symbolen der Freimaurerei.

Raum im Haus der Loge, in dem Rituale und Zusammenkünfte abgehalten werden.

Das Wandbild im Versammlungsraum in größerer Aufnahme.
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Letzte Aktualisierung: 22.12.2008