
Seit 2003 ist die jüdische Organisation "Chabad Lubavitch" in Luzern aktiv. Es handelt sich um eine chassidische, mystische Tradition aus Weissrussland, die heute weltweit zahlreiche Anhänger findet. Der 6. Lubawischer Rabbi Yosef Yitzchak Schneursohn (1880-1950) begann mit der weltweiten Verbreitung und beauftragte seinen Schwiegersohn Rabbi Menachem Mendel Schneursohn (1902-1994) mit der Fortführung. Der Hauptsitz befindet sich in New York. In der Schweiz wurde Chabad Lubavitch 1982 aktiv. Ziel ist, allen Juden, unabhängig von der Ausrichtung, jüdische Religiosität nahe zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, an jüdischen Anlässen teilzunehmen. Schwerpunkt sind die Kinder- und Jugenderziehung sowie Erwachsenenbildung (persönliches Thorastudium). In Luzern bietet Rabbiner Chaim Drukman mit seiner Frau Rivky Religions- und Hebräischunterricht, Kinderkurse und Seelsorge an.
Die Feiertage werden in einem gemieteten Saal im Bahnhof gefeiert. Eine Wochenzeitung wird an alle jüdischen Haushalte verteilt. Die Veranstaltungen in Luzern verlaufen parallel zum bisherigen Gemeindeleben. Vor allem säkulare und liberale Juden werden durch die Angebote angesprochen.

Aufnahme einer Feierveranstaltung
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