
Die Vereinigung wurde 2002 als Zusammenschluss von vier Moscheevereinen (bosnische, albanische, türkische und arabische Moschee) im Kanton Luzern gegründet. Auch der Islamische Frauenverein Luzern (IFL) ist Mitglied. Ziel der VIOKL ist die Koordination der Moscheen und die gemeinsame Präsentation gegenüber der Öffentlichkeit. Anliegen ist, die Integration der Muslime im Kanton sowie den Dialog unter Muslimen und mit anderen Religionen zu fördern. Das Präsidentschaftsamt wechselt turnusmässig alle zwei Jahre.
Interview mit Yusuf Sabadia, Interview mit Yusuf Sabadia, zweiter Präsident von VIOKL, 2007

Das im Stil eines klassischen eurpäischen
Wappens gestaltete Logo der Vereinigung.
Im Frühjahr 2005 gründeten Luzerner Muslime die Islamische Gemeinde Luzern (IGL). Mitglieder sind nicht Moscheevereine, sondern einzelne Muslime. Die IGL als Organisationsform ist rechtliche Voraussetzung, um zukünftig die öffentlich-rechtliche Anerkennung des Islam als Religionsgemeinschaft im Kanton Luzern beantragen zu können. Die IGL will die öffentlichen Interessen der Muslime im Kanton Luzern vertreten. Sie versteht sich als Koordinationsplattform islamischer Organisationen, der Moscheen und Vereine, mit dem Ziel, ein besseres Verständnis zu ermöglichen und gemeinsame Aktivitäten durchzuführen.
© 2010 Religionswissenschaftliches Seminar der Universität Luzern | Impressum