
Das Zentrum ist Mitglied der "Neuen Kadampa-Tradition - International Kadampa Buddhist Union" (NKT-IKBU) und ist eine Schule des Mahayana-Buddhismus. Die NKT wurde vom tibetischen Mönch Geshe Kelsang Gyatso gegründet, der sie seit 1977 als eigenständige Tradition global verbreitet. Die NKT beruft sich auf den historischen Buddha Shakyamuni, den indischen Philosophen Atisha (11. Jh.) und den tibetischen Mönch Tsongkhapa (14. Jh.). Gelehrt wird Lamrim, der "Stufenweg zur Erleuchtung", Lojong und Vajrayana-Mahamudra. Die Meditationspraxis bezieht sich auf diese drei Gruppen tibetisch-buddhistischer Unterweisungen. Gegenwärtig existieren weltweit ca. 1'100 NKT-Zentren und Gruppen.
In Luzern fanden 1994 erste öffentliche Vorträge statt, das Nalanda Zentrum entstand 1997. Elf Jahre später, 2008, zog das Zentrum aus der Innenstadt in den Stadtteil Reussbühl, wo das dort erworbene Haus im Frühjahr nach den Bedürfnissen der Mönche, Nonnen und Besucher umgebaut wurde. Im April 2008 fand die öffentliche Einweihungsfeier des neuen Zentrums statt. Es umfasst einen Tempelraum mit verschiedenen Buddha-Statuen und Aufenthaltsraum. Angeboten werden Vorträge, Meditationsabende, Unterricht im Grundlagenprogramm, Tages- und Wochenendkurse. Der Zentrumslehrer Gen Kelsang Gyalchog hält regelmässig öffentliche Vorträge in Luzern, Sursee und Aarau. Weitere Lehrerinnen und Lehrer unterrichten in Stans und Zug.

Das 2008 bezogene, grossräumige Nalanda Zentrum Luzern.

Altar im Meditationsraum des Zentrums mit der grossen Buddhastatue im Zentrum.

Wochenendkurs mit Belehrungen und Unterweisungen

Zentrumslehrer Gen Gyalchog bei einer Unterweisung

Der Begründer der Neuen Kadampa-Tradition, Geshe Kelsang Gyatso

Aufenthaltsraum im Nalanda-Zentrums.

Buddha-Statue im Garten des Zentrums
[Bilder dankend vom Nalanda Zentrum zur Verfügung gestellt]
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